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Tigermücken-Abwehr

Tigermücken-Abwehr

2007 wurde die asiatische Tigermücke erstmals in Deutschland auf einer Autobahnraststätte in Weil am Rhein nachgewiesen. Seither hat sie sich im Oberrheintal an vielen Stellen – so auch im Raum Freiburg – etabliert. Überall dort, wo das Klima warm ist und wo Wassergefäße zur Eiablage vorhanden sind, muss damit gerechnet werden, dass sich Tigermücken ansiedeln.

Dies sollten wir in unseren Kleingärten unbedingt vermeiden, denn die Tigermücke kann einige sehr gefährliche Viruskrankheiten wie das Dengue-Fieber verbreiten. Die Ansteckungsgefahr ist zwar relativ gering, solange diese Krankheiten in der Bevölkerung kaum vorkommen, aber: wehret den Anfängen!

Als verantwortungsvolle Kleingärtnerinnen sollten wir den Tierchen also die Brutgelegenheiten nehmen. Das geht relativ einfach, indem wir unsere Wasserfässer und sonstige Wassergefäße mit einem Stechmückengewebe verschließen.

Gestern habe ich das in meinem Kleingarten in die Tat umgesetzt. Mit einem handelsüblichen und kostengünstigen Klettband-Fliegengitter geht das recht schnell und es ist auch nicht teuer. Wichtig ist, das Klettband wirklich gut am Wasserfass anzudrücken, damit es sich nicht beim Öffnen des Gewebes löst.

Viel Erfolg bei der Stechmücken Abwehr!
Weitergehende Infos hier: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/de/kompetenzzentren-netzwerke/arbo-baden-wuerttemberg/informationen-zur-tigermuecke/


Herbert Schwarz